Abt. Klinische Psychologie: Angebot an Themen für Bachelorarbeiten im SoSe 2018

Die Abteilung Klinische Psychologie bietet im Sommersemester 2018 Bachelorarbeiten zu folgenden Themenbereichen an:

  1. 2 Bachelorarbeiten zum KiJuKo-Projekt (Maas)

  2. 1 BachelorarbeitAnalyse von freiformulierte Therapieziele von Patienten (anhand Patientendatei; Kuhlencord)

  3. (1) Grübeln: Charakterisierung eines typischen pathologischen Zustands bei depressiven Patienten 

    Recherchiert man zum Thema Grübeln (Rumination) als aufrechterhaltenden Faktor bei der Depression, findet man kaum etwas dazu, wie das Phänomen Grübeln eigentlich aussieht. Wenig ist bekannt, wann, wo und unter welchen äußeren Umständen Patienten typischerweise grübeln. Können wir von außen diesen Zustand erkennen? Die Beantwortung dieser Fragen ist essentiell für die Entwicklung z.B. eines Geräts, das Grübeln automatisch erkennen soll. Geplant sind halb-strukturierte Interviews mit depressiven Patienten; die Auswertung erfolgt mit vorwiegend qualitativen Methoden.


    (2) und (3) Differentielle Erwartungen an online-basierte Therapieangebote und Face-to-face Psychotherapie 

    Online-basierte Therapieangebote ergänzen zunehmend das Angebot der klassischen Face-to-face Psychotherapie. Dies ist auch sinnvoll, betrachtet man die geringe Versorgungsdichte in vorwiegend ländlichen Regionen und die zunehmende Zahl psychischer Erkrankungen. Doch was sind eigentlich die Erwartungen an ein solches Angebot im Vergleich zu den Erwartungen an die „klassische“ Form der Psychotherapie? Zu diesem Thema sollen zwei Online-Erhebungen durchgeführt werden, die eine richtet sich an potentielle Nutzer (Patienten), die zweite an Psychologische Psychotherapeuten in Ausbildung.(2 Bachelorarbeiten)


    (4)
    Gibt es einen Zusammenhang zwischen Playfulness und psychischer Gesundheit bei Studierenden?

    Playfulness ist definiert als „the predisposition to frame (or reframe) a situation in such a way as to provide oneself (and possibly others) with amusement, humour, and/or entertainment” (Barnett, 2007, S. 955). Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Playfulness und Lebenszufriedenheit (z.B. Proyer, 2013). In der geplanten Online-Erhebung soll der Zusammenhang zwischen Playfulness, Studienzufriedenheit, Selbstwirksamkeitserwartung und Stress bei Studierenden untersucht werden.

     

    (5)  Playfulness bei Müttern kleiner Kinder
    In der geplanten Online-Erhebung soll der Zusammenhang zwischen mütterlicher Playfulness, elterlicher Selbstwirksamkeit und Stress untersucht werden.
    (Miriam Stein

  4. (1) Stimmfrequenz und Empathie in Psychotherapiesitzungen: 2 Bachelorarbeiten

    (2) Quantitative Textanalyse von Psychotherapiesitzungen in der Behandlung von Anorexia Nervosa: 2 Bachelorarbeiten

    (3) Touchpad-basierte Erfassung von Approach/Avoidance Biases in Reaktion auf Nahrungsreize (nicht-klinische Stichprobe): 2 Bachelorarbeiten
    (Dr. Timo Brockmeyer)

 

Bei Interesse mit kurzem Lebenslauf und Motivationsschreiben bei Frau Cynthia Bengs oder Herrn Dr. Brockmeyer bis Ende Februar (28.02.2018) bewerben.