York Hagmayer (2001)

Denken mit und über Kausalmodelle

PhD thesis.

Kausale Modelle sind Repräsentationen von kausalen Strukturen und Prozessen in der Welt. In der vorliegenden Arbeit werden zwei Hauptfragen in Bezug auf kausale Modelle angegangen: ``Welches sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Kausalmodellen?'' (normative Frage) und ``Sind Personen für diese Unterschiede sensibel?'' (psychologische Frage). Im Kapitel 1 werden qualitative, formale und numerische Aspekte verschiedener Kausalmodelle eingeführt und diskutiert. Kapitel 2 behandelt die Relevanz von Kausalmodellen für Lernen, Diagnose, Vorhersage und Hypothesen-Testen und rezensiert die aktuelle psychologische Literatur zu diesen Themen. Im Kapitel 3 werden eigene Experimente beschrieben. Diese weisen aus, dass Personen kausale Modelle beim Lernen benutzen, dass sie aber nicht fähig sind, selbst einfache kausale Modelle zu testen. Des Weiteren wird gezeigt, dass Personen eine implizite Sensibilität für strukturelle Implikationen von kausalen Modellen zeigen, dass ihnen aber ein explizites Verständnis für diese Implikationen fehlt. Das abschließende Kaptitel integriert die Befunde, und es wird argumentiert, dass es einen Unterschied gebe zwischen Denken mit Kausalmodellen und Denken über Kausalmodelle. Spekulationen über mögliche evolutionäre Beschränkungen dieser Differenzierung bilden den Abschluss., publication\\\\_type = type, publication\\\_type = type, publication\\_type = type, publication\_type = type

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