Cognitive Mapping

Kognitive Repräsentationen von Begriffen lassen sich beschreiben, wenn man die Bedeutung eines Worts durch seine Lokalisation in Relation zu allen anderen Worten einer semantischen Domäne definiert. Ein spezielles Wissensgebiet - als semantische Domäne bezeichnet – besitzt daher eine Struktur und diese ist weitgehend sozial geteilt:

  • Die relative Anordnung der Begriffe kann in einem euklidischen Raum abgebildet werden.
  • Diese semantische Struktur stellt ein ideales Modell für einen bestimmten Aspekt einer Kultur dar.
  • Die räumliche Abbildung (Cognitive Mapping) analog zur Wissensrepräsentation im Gedächtnis läßt u.a. kategoriale Urteile, das Komplettieren von Analogien und semantischer Clusterbildung vorhersagen.

 

Publikationen zu diesem Thema:

  • Boos, M., Grubendorfer, C. & Mey, D. (2013). Hochschule als Marke. Stand der Diskussion und ein Konzept der Organisationsberatung. Organisationsberatung Supervision Coaching OSC, 20(1), 5-15.

  • Heine, C. & Strack, M. (2011). Cognitive Mapping im Evoked Set Model: Der Kern einer Vereinsmarke im Feld von Wissen und Bewertung. Stuttgart: VDM Verlag.

  • Meier, Carolin (2010). Markenexpertise im Alltag. Entwicklung und Struktur. Hamburg: Dr. Kovac.

  • Strack, M., Funken, B.; Gajic, D.; Hopf, N.; Meier, C., Franzen, O. & Boos, M. (2008). Die psychologische Marke im Cognitive Mapping. Sonderheft Psychologie der Marke; Pabst: Wirtschaftspsychologie 08/4.

  • Müller, A., Jonas, K. & Boos, M. (2002). Cognitive Mapping von Marken – Sozialpsychologische Grundlagen eines ganzheitlichen Ansatzes. In: E. H. Witte (Hrsg.), Sozialpsychologie wirtschaftlicher Prozesse: Beiträge des 17. Hamburger Symposiums zur Methodologie der Sozialpsychologie. Lengerich: Pabst.

  • Müller, A. (2002). Mythos Marke – eine semantische Analyse kulturellen Markenwissens. Aachen: Shaker-Verlag.