Margarete Boos (1993)

Die Fallstudienmethodik

In: . Hampp, München, chap. Die Fallstudienmethodik, pp. 33--46. Zeitschrift für Personalforschung, Sonderband 1993. (ISBN: 978-3-87988-077-5).

Nach einleitenden definitorischen Anmerkungen zur Fallstudienmethodik werden deren wissenschaftstheoretische Grundlagen anhand einiger zentraler, in der Literatur häufig diskutierter Probleme erörtert. Den Hintergrund bilden neuere methodologische Beiträge aus der Psychologie (K. Foppas Typikalitätslogik, G. Jüttemanns komparative Kasuistik), die jedoch auch auf andere Bereiche der Sozialforschung übertragbar sind und Anknüpfungen zu den bereits stärker verbreiteten Ansätzen der gegenstandsbegründeten Theoriebildung und der analytischen Induktion ermöglichen. Im einzelnen werden (1) die Auswahl von Fällen, (2) das Verhältnis des Allgemeinen zum Besonderen, (3) die Generalisierbarkeit von Fallstudien sowie (4) die Geltungsbegründung wissenschaftlicher Aussagen aus Fallstudien thematisiert. Es wird gefordert, dass in der praktischen Durchführung von Fallanalysen parallel oder sukzessiv verschiedene Methoden und theoretische Ansätze zur vergleichenden Analyse verschiedener Fälle eingesetzt werden.

philosophy of science basis of case study method, selection of cases & relationship between general vs specific & generalization & basis of validity, methodological study, *Methodology, Empirical Methods, Data Collection, Measurement, Social Sciences, Research Methods & Experimental Design, Philosophy, Single Case Analysis, Philosophy of Science, *Methodologie, Empirische Methoden, Datensammlung, Messung, Sozialwissenschaften, Forschungsmethoden und Versuchsplanung, Philosophie und Wissenschaftstheorie, Einzelfallanalyse, Wissenschaftstheorie
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