Margarete Boos and Caroline Cornelius (2001)

Bedeutung und Erfassung konversationaler Kohärenz in direkter und computervermittelter Kommunikation

In: Bedeutung und Erfassung konversationaler Kohärenz in direkter und computervermittelter Kommunikation. Waxmann, Münster, chap. Bedeutung und Erfassung konversationaler Kohärenz in direkter und computervermittelter Kommunikation, pp. 55-80. Medien in der Wissenschaft, Band 13. (ISBN: 3-8309-1094-0).

Besprochen werden ein theoretisches Rahmenmodell konversationaler Kohärenz und dessen Operationalisierung in der Face-to-face- bzw. computervermittelten Kommunikation. Nach Bemerkungen zur Kohärenz als kommunikativer Kompetenz der Koordination von Themen werden deren psychologische Funktionen (etwa Koorientierung) skizziert. In der anschließenden konzeptuellen Analyse konversationaler Kohärenz werden eine globale und eine lokale Ebene unterschieden und bezüglich letzterer semiotische Ebenen, Konversationsmanagementstrategien und kommunikative Ziele identifiziert. Nach Ausführungen zu Kohärenzerwartungen und Kohärenzstrategien als Motivation zur Kohärenz wird die Messung konversationaler Kohärenz beschrieben, unter anderem die Kodierung von Themenkoordinationsmechanismen. Sodann wird auf Effekte des Kommunikationsmediums auf die Themenentwicklung eingegangen. Schließlich wird die Erhebung konversationaler Kohärenz in computervermittelter Kommunikation am Beispiel einer inkohärenten Chat-Episode dargestellt.

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