Masterarbeitsprojekt: „Was bringt den Jazz zum Swingen?“

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 “It don’t mean a thing, if it ain’t got that swing …”

In Kooperation zwischen Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie (Prof. Dr. York Hagmayer / Dr. Thorsten Albrecht) und Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (Prof. Dr. Theo Geisel) ist erneut ein Masterarbeitsprojekt zu vergeben, das der  Frage „Was bringt den Jazz zum Swingen?“ auf den Grund gehen soll:

„Swing-Feel“ ist ein integraler und wichtiger Bestandteil der meisten Jazz-Aufführungen. Aber was genau bringt Jazz eigentlich zum Swingen? Musiker scheinen die Antwort zu fühlen, denn sie können lernen, Jazz-Stücke swingen zu lassen und ebenso beurteilen, ob ein gehörtes Stück swingt oder nicht. Dabei ist aus wissenschaftlicher Sicht weitgehend unklar, welche musikalischen und psychoakustischen Elemente dazu führen, dass Menschen eine Aufnahme als swingend wahrnehmen. Zur Untersuchung dieser Frage suchen wir musikerfahrene Studierende, die sich im Rahmen ihres Vertiefungsmoduls und ihrer Masterarbeit an diesem Projekt beteiligen. Einen Einblick in Thematik und Arbeitsweise gibt eine Veröffentlichung, die aus einer Masterarbeit entstanden ist:
https://www.nature.com/articles/s41598-019-55981-3.

Ein weiteres Manuskript für eine aktuelle Veröffentlichung, das aus einer gerade abgeschlossenen Masterarbeit entstanden ist, ist auf Rückfrage erhältlich.

Bei dem neuen Projekt soll insbesondere die mögliche Rolle der sogenannten laid-back Spielweise für das Swing-Feel untersucht werden. Hierfür werden Aufnahmen mit verschieden manipuliertem Timing erstellt, die in einem Experiment von Versuchspersonen bewertet werden. Studierende werden dabei in alle Arbeitsschritte des Forschungsprozesses eingebunden - von der Entwicklung und Konkretisierung der Fragestellung, über die Operationalisierung, Durchführung und Datenauswertung bis ggf. zur Publikation der Ergebnisse.

Interessierte Studierende melden sich bitte per Email bei Thorsten Albrecht (thorsten.albrecht@biologie.uni-goettingen.de) oder York Hagmayer (york.hagmayer@bio.uni-goettingen.de).