Nivedita Mani

 

Nivi erhielt 2006 ihren Doktortitel von der Fakultät für Allgemeiner Linguistik, Phonetik und Philologie an der Universität Oxford. Ihre Doktorarbeit untersucht die Wahrnehmung von prosodischen und syntaktischen Formen in syntaktisch ambigen Sätzen bei Erwachsenen.

Nach einem kurzen Aufenthalt am Zentrum für Kindersprache an der Universität von Süddänemark in Odense, kam sie zurück nach Oxford. Dort untersuchte sie zwischen 2006 und 2008 die Repräsentation von Wörtern im kindlichen Lexikon und die kindliche Sensitivität für Aussprachefehler. Während dieser Zeit war sie Career Development Fellow in Psychologie am St. Hugh’s College in Oxford. Danach erhielt sie ein Postdoktorandenstipendium der British Academy, um am University College London über die Mechanismen des phonologischen Primings bei Kindern zu forschen. Diese Arbeiten untersuchten die Verknüpfung zwischen ähnlich-lautenden Wörtern im kindlichen Lexikon.

Im Januar 2010 kam Nivi nach Göttingen um die Forschergruppe "Psychologie der Sprache" und das dazugehörige Babylab, die WortSchatzInsel, zu gründen. Die Forschungsgruppe und das Labor untersuchen das Zusammenspiel zwischen phonologischer und lexikalischer Information beim Lernen und Erkennen von Wörtern bei Kindern.