Annekathrin Schacht

 

Anne Schacht studierte Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der sie 2008 bei Werner Sommer ihre Promotion zu Emotionseffekten in der Sprach- und Gesichterverarbeitung abschloss. Für diese Forschungsarbeiten wurde sie 2009 mit dem Förderpreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Es folgten Gastprofessuren in Genf, Potsdam und Berlin. 2010 wurde sie zur Juniorprofessorin an der Universität Göttingen ernannt, wo sie seit 2016 als Professorin für Affektive Neurowissenschaft und Psychophysiologie tätig ist. Ihre aktuellen Forschungsaktivitäten fokussieren auf Kognition und Verhalten in sozialen Kontexten und sind integraler Teil zahlreicher Verbundinitiativen wie z.B. dem SFB 1528 Cognition of Interaction und dem RTG 2070 Understanding Social Relationships an der Universität Göttingen. Anne Schacht leitet und koordiniert den Aufbau und die Etablierung des Forschungsbaus Human Cognition and Behavior am Campus Göttingen.

Sie ist Sprecherin des Promotionsprogramms Behavior and Cognition und engagiert sich als Mentorin für Nachwuchswissenschaftlerinnen in verschiedenen Programmen. In den letzten fünf Jahren war sie Associate Editor von renommierten, internationalen Journals, Mitglied im Expert Panel der Research Foundation Flanders, in den Programmkommitees zweier internationaler Konferenzen sowie Schatzmeisterin der European Society for Cognitive and Affective Neuroscience. Ihre Gutachtertätigkeit umfasst neben Manuskripten für Journals regelmäßig auch Anträge für nationale und internationale Drittmittelgeber sowie Evaluations-, Berufungs- und Akkreditierungsverfahren für auswärtige Universitäten und Wissenschaftsinstitutionen.

 

 

Ausgewählte aktuelle Publikationen:

Kulke L, Brümmer L, Pooresmaeili A., Schacht A (2021). Overt and covert attention shifts to emotional faces: Combining EEG, eye tracking, and a go/no-go paradigm. Psychophysiology, 58, e13838. https://doi.org/10.1111/psyp.13838

Lausen A, Bröring C, Penke L, Schacht A (2020). Hormonal and modality specific effects on males’ emotion recognition ability. Psychoneuroendocrinology, 119, 104719. https://doi.org/10.1016/j.psyneuen.2020.104719

Schacht A & Vrtička P (2018). Spatiotemporal pattern of appraising social and emotional relevance: Evidence from event-related brain potentials. Cognitive, Affective, & Behavioral Neuroscience. https://dx.doi.org/10.3758/s13415-018-0629-x.

Hammerschmidt W, Kagan I, Kulke L, Schacht A (2018). Implicit reward associations impact face processing: Time-resolved evidence from event-related brain potentials and pupil dilations. NeuroImage, 179, 557-569https://doi.org/10.1016/j.neuroimage.2018.06.055

Rossi V, Vanlessen N, Bayer M, Grass A, Pourtois G, Schacht A (2017). Motivational salience modulates early visual cortex responses across task sets. Journal of Cognitive Neuroscience, 29(6), 968-979.