Bachelorarbeiten in der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie

Ansprechpartner für Bachelorarbeiten (Vergabe, Fragen etc.):

Cynthia Bengs, Dipl.-Psych., Psychol. Psychotherapeutincbengs

Zi. Nr. 0.234
Tel. Nr. 0551/39-10137
E-Mail:

 

Es gibt im Prinzip zwei Typen von Bachelorarbeiten:

 

  • Empirische Arbeit
  • Literaturarbeit

 

Im Folgenden finden Sie Hinweise auf Bachelor-Arbeiten, deren Thematik von der Abteilung vorgeschlagen wird. Studierende können auch eigene Vorschläge für eine Bachelorarbeit entwickeln. Hierbei empfiehlt es sich, dem gewünschten Betreuer der Bachelorarbeit frühzeitig ein Exposee vorzulegen, in dem die Fragestellung und das methodische Vorgehen skizziert wird.

Wichtiger Hinweis: Zur Besprechung eines Themas kontaktieren Sie immer die Betreuer/innen oder Begutachter/innen! Vor Anmeldung einer Arbeit ist der Leiterin der Abteilung ein Exposé vorzulegen.

 

Die Abteilung Klinische Psychologie bietet im Sommersemster 2018 Bachelorarbeiten zu folgenden Themenbereichen an:

1. 2 Bachelorarbeiten zum KiJuKo-Projekt (Maas)

 

2. 1 Bachelorarbeit: Analyse von freiformulierten Therapiezielen von Patienten (anhand einer Patientendatei; Kuhlencord)

 

3. (1) Grübeln: Charakterisierung eines typischen pathologischen Zustands bei depressiven Patienten

Recherchiert man zum Thema Grübeln (Rumination) als aufrechterhaltenden Faktor bei der Depression, findet man kaum etwas dazu, wie das Phänomen Grübeln eigentlich aussieht. Wenig ist bekannt, wann, wo und unter welchen äußeren Umständen Patienten typischerweise grübeln. Können wir von außen diesen Zustand erkennen? Die Beantwortung dieser Fragen ist essentiell für die Entwicklung z.B. eines Geräts, das Grübeln automatisch erkennen soll. Geplant ist halb-strukturierte Interviews mit depressiven Patienten; die Auswertung erfolgt mit vorwiegend qualitativen Methoden.

 

(2) und (3) Differentielle Erwartungen an online-basierte Therapieangebote und Face-to-face Psychotherapie

Online-basierte Therapieangebote ergänzen zunehmend das Angebot der klassischen Face-to-face Psychotherapie. Dies ist auch sinnvoll, betrachtet man die geringe Versorgungsdichte in vorwiegend ländlichen Regionen und die zunehmende Zahl psychischer Erkrankungen. Doch was sind eigentlich die Erwartungen an ein solches Angebot im Vergleich zu den Erwartungen an die klassische Form der Psychotherapie? Zu diesem Thema sollen zwei Online-Erhebungen durchgeführt werden, die eine richtet sich an potentielle Nutzer (Patienten), die zweite an psychologische Psychotherapeuten in Ausbildung. (2 Bachelorarbeiten)

 

(4) Gibt es einen Zusammenhang zwischen Playfulness und psychischer Gesundheut bei Studierenden?

Playfulness ist definiert als "the predisposition to frame (or reframe) a situation in such a way as to provide oneself (and possibly others) with amusement, humour, and/or entertainment" (Barnett, 2007, S. 955). Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Playfulness und Lebenszufriedenheit (z.B. Proyer, 2013). In der geplanten Online-Erhebung soll der Zusammenhang zwischen Playfulness, Studienzufriedenheit, Selbstwirksamkeitserwartung und Stress bei Studierenden untersucht werden. 

 

(5) Playfulness bei Müttern kleinerer Kinder

In der geplanten Online-Erhebung soll der Zusammenhang zwischen mütterlicher Playfulness. elterlicher Selbstwirksamkeit und Stress untersucht werden. 

(Miriam Stein)

 

4. (1) Stimmfrequenz und Empathie in Psychotherapiesitzungen: 2 Bachelorarbeiten

 

(2) Quantitative Textanalyse von Psychotherapiesitzungen in der Behandlung von Anorexia Nervosa: 2 Bachelorarbeiten

 

(3) Touchpad-basierte Erfassung von Approach/Avoidance Biases in Reaktion auf Nahrungsreize (nicht-klinische Stichprobe): 2 Bachelorarbeiten

(Dr. Timo Brockmeyer)

 

Bei Interesse mit kurzem Lebenslauf und Motivationsschreiben bei Frau Cynthia Bengs oder Herrn Dr. Brockmeyer bis Ende Februar (28.02.2018) bewerben.