Bachelorarbeiten in der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie

Allgemeine Information: Bachelorarbeiten können in der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester angefertigt werden. Themen werden entweder auf dieser Seite bekannt gegeben oder sind mit den Mitarbeiter/innen der Abteilung abzusprechen (für eine grobe Orientierung schauen Sie sich gern hier um). Die Betreuung findet in der Regel durch zwei Mitarbeiter/innen der Abteilung statt. Extern betreute Bachelorarbeiten sind ggf. nach Absprache möglich. In aller Regel werden ausschließlich empirische/experimentelle Bachelorarbeiten angefertigt, keine Literaturarbeiten.

 

Anzahl der Plätze: Aktuell werden jährlich ca. 15 Bachelorarbeiten durch die Abteilung betreut.

 

Formales zur Abfassung der Bachelorarbeit: Die Arbeit soll in englischer oder deutscher Sprache im Format eines Zeitschriftenartikels abgefasst werden. Zur Orientierung können die Autorenrichtlinien thematisch passender Zeitschriften mit Peer Review System herangezogen werden. Für Arbeiten in englischer Sprache eignen sich z.B.: Journal of Consulting and Clinical Psychology, Psychological Medicine, International Journal of Eating Disorders. Für deutschsprachige Arbeiten empfiehlt sich eine Orientierung an den Autorenrichtlinien der Zeitschrift Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie. Die Autorenrichtlinien haben jeweils Vorrang vor den APA guidelines, welche zusätzlich konsultiert werden können. Hinsichtlich folgender Punkte kann von den Autorenrichtlinien der Zeitschriften abgewichen werden: (a) Erlaubte Anzahl von Wörtern/Seiten (Bachelorbeiten sollten einen Gesamtumfang von 20 Seiten nicht überschreiten), (b) erlaubte Anzahl von Referenzen (bei Bachelorarbeiten unbegrenzt), (c) Tabellen und Graphiken müssen in Bachelorarbeiten nicht nach den Referenzen sondern dürfen auch im Text platziert werden.

 

Bewerbungen: Planen Sie, Ihre Bachelorarbeit im Wintersemester 2021/2022 durchzuführen, senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, CV mit Lichtbild, Notenspiegel – bitte zusammengefasst als ein PDF Dokument) bitte bis zum 31.05.2021 an Prof. Dr. Timo Brockmeyer (timo.brockmeyer@uni-goettingen.de).

 

Im WiSe 2021/2022 voraussichtlich zu vergebende Bachelorarbeitsthemen (Beispiele):

*** Hinweis zu Abschlussarbeiten in Zeiten der Pandemie: aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen werden wir vorerst nur Abschlussarbeiten anbieten, bei denen die Datenerhebung via Internet erfolgt oder bei denen ein bereits vorhandener Datensatz auszuwerten ist *** 

  • Confabulating Change: Selbstwertsteigerung durch Induktion falscher Begründungen und kognitive Dissonanzreduktion im Choice-Blindness Paradigma
    • Onlinestudie mit gesunden ProbandInnen zum Einsatz des Choice-Blindness Paradigmas als experimentelle klinische Intervention zur Steigerung des Selbstwerts (Betreuung: Dr. Simon Palmer; in diesem Projekt können 2 Arbeiten vergeben werden)
  • Nudging people towards climate friendly behaviour
    • Onlinestudie zur Untersuchung der Effekte eines Cognitive Bias Modification Training zur Förderung klimafreundlichen Verhaltens (Betreuung: Silvia Bradatsch)
  • Symptomverläufe in der psychoonkologischen Behandlung
    • Auswertung von Verlaufsdaten aus psychoonkologischen Behandlungen am TBZ (Betreuung: Dr. Mira Preis)

 

Abgeschlossene Bachelorarbeiten (mit Erstbetreuung durch die Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie): 

Jahr Titel Verfasser/in Erstbetreuung

2020

Verarbeitung von Nahrungsmittelstimuli in einem Response-Priming-Paradigma

Maike Krömer Dr. Simon Palmer

2020

Annäherungs- und Vermeidungstendenzen auf sozio-emotionale Reize bei subklinisch depressiven Symptomen und Anhedonie

Isabel Denise Laga

Maximilian Blomberg, Dr. Mira Preis

2020

Die Zusammenhänge von Depressivität und Lebenszufriedenheit mit automatischen Annäherungs- und Vermeidungstendenzen in einer gesunden Stichprobe

Jana Sophie Znaniewitz

Maximilian Blomberg, Dr. Simon Palmer

2020

Automatische Annäherungstendenzen auf visuelle Nahrungsreize bei Anorexia Nervosa

Johanna Charlotte von Petersdorff-Campen Prof. Dr. T. Brockmeyer

2020

Automatische Annäherungstendenzen auf Nahrungsreize: Zusammenhänge mit Essstörungssymptomen und Furcht vor Nahrungsmitteln

Julia Schmenn Prof. Dr. T. Brockmeyer

2020

Emotionserkennungsfähigkeiten bei Eltern von Kindern mit Anorexia nervosa

Anna von Borstel Dr. Mira Preis

2019

Automatisches Annäherungsverhalten in Reaktionen auf positive sozio-emotionale Reize bei Depression

Anna Lena Dornbach Prof. Dr. T. Brockmeyer

2019

Die Rolle von Klärungsprozessen beim Auftreten von Sudden Gains in der Psychotherapie von Anorexia Nervosa Marc Schachtebeck Prof. Dr. T. Brockmeyer

2019

Touchscreen-basierte Erfassung von Annäherungstendenzen auf sozio-emotionale Reize Nico Böhmert Prof. Dr. T. Brockmeyer

2019

Stay Tuned: Ausrichtung auf sozio-emotionale Stimuli bei Anorexia nervosa Ariane Sophie Bodemeyer Prof. Dr. T. Brockmeyer

2019

Language Style Matching als Indikator für Empathie in Therapie-Sitzungen mit und ohne Sudden Gain bei Anorexia nervosa Kira Schumacher Prof. Dr. T. Brockmeyer

2019

Language style matching as a predictor of therapy outcome in patients with anorexia nervosa Rachel Schaper Prof. Dr. T. Brockmeyer

2019

Emotionsfokussierung in Sitzungen mit und ohne anschließenden Sudden Gain in der Kognitiven Verhaltenstherapie und Fokalen Psychodynamischen Therapie der Anorexia nervosa Andrea Schultalbers Prof. Dr. T. Brockmeyer

2019

Fokussierung von Körper und Ernährung in Sitzungen mit und ohne anschließendem Sudden Gain in der Kognitiven Verhaltenstherapie und Fokalen Psychodynamischen Therapie der Anorexia nervosa Jana Linder Prof. Dr. T. Brockmeyer
2019 To be or not to be (sad) – Die Rolle der Negation von Affektwörtern in der quantitativen Textanalyse bei der Vorhersage der Behandlungsergebnisse der Psychotherapie von Anorexia Nervosa Judith Diele Prof. Dr. T. Brockmeyer
2019 Auswirkungen der Rückfälle von Sudden Gains auf den Behandlungserfolg bei Anorexia Nervosa Ana-Clara Erber Prof. Dr. T. Brockmeyer
2019 Selbstwert, Familienatmosphäre und Peers als Einflussfaktoren auf die Lebenszufriedenheit Bianca Stawicki Dr. J. Maas
2018 Anforderungen von BehandlerInnen an psychotherapeutische E-Health Angebote Celina Imholze Dr. M. Stein
2018 Anforderungen an onlinebasierte Therapieangebote aus der Sicht potentieller Nutzer Denise Köhne Dr. M. Stein
2018 Language Style Matching und der Ausdruck negativer Emotionen und dessen Zusammenhang mit dem Behandlungsergebnis bei Patientinnen mit Anorexia nervosa Tabea Sandra Müller Prof. Dr. T. Brockmeyer
2018 Quantitative Textanalyse von Therapiesitzungen mit und ohne „sudden gain“ in der kognitiven Verhaltenstherapie der Anorexia nervosa Birthe Hantelmann Prof. Dr. T. Brockmeyer
2018 Playfulness bei PatientInnen mit Depression: Eine Pilotstudie zur subjektiven Wirkung einer Improtherapiegruppe Paloma Citlálli Ocampo Villegas Dr. M. Stein
2018 Diskrepanz in der Wahrnehmung der Therapiebeziehung zwischen Patientin und Therapeutin und deren Auswirkungen auf das Therapieergebnis Felicitas Marie Victoria Hense Dr. J. Maas
2017 Furchteinflößend oder niedlich? Unterschiede in Arousal und Valenz bei der Betrachtung verschiedener Spinnenbilder Julka Halder Prof. Dr. T. Brockmeyer