Ethikkommission

Ethikkommission

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Seite der Ethikkommission des Georg-Elias-Müller-Instituts für Psychologie (GEMI). Hier finden Sie alles, was Sie zur Erstellung eines Ethikantrags brauchen könnten.

Warum wurde diese Kommission gegründet?

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie hat schon vor einigen Jahren die psychologischen Institute der Universitäten in Deutschland zur Gründung lokaler Kommissionen aufgerufen, da sie die große Zahl der Anträge an die zentrale Kommission nicht mehr bewältigen konnte. Das Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie ist diesem Ruf gefolgt und hat Anfang 2010 eine solche Ethikkommission gegründet, die nach Ausarbeitung von Ordnung und Geschäftsordnung sowie Antragsvorgaben Mitte des Jahres 2010 ihre Arbeit aufgenommen hat.

Gründe für eine Antragstellung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft verlangt für die von ihr geförderten Forschungsanträge in den Humanwissenschaften und für Tierexperimente eine Begutachtung durch eine Ethikkommission. Wenn Sie also einen Förderungsantrag stellen, müssen Sie sich auch der Prüfung Ihres Projektes durch die Ethikkommission stellen. Auch das BMBF oder BMG fordert, insbesondere wenn es im weitesten Sinne um Projekte im Rahmen der Gesundheitsforschung geht, eine ethische Prüfung. Auch zahlreiche Publikationsorgane fordern mittlerweile die Ethikprüfung, ansonsten wird dort eine Publikation gar nicht in Betracht gezogen.

Niemand ist "per Gesetz" gezwungen, ein Ethikgutachten einzuholen. Sie können also frei entscheiden, ob Sie dies tun wollen oder nicht. Es steht Ihnen frei, bei uns einen Antrag zu stellen, wenn Sie das wünschen, auch wenn kein externer Druck auf Sie ausgeübt wird. Falls Sie kein schriftliches Gutachten einholen möchten, sollten sie aber natürlich ebenfalls die üblichen rechtlichen und ethischen Regeln wissenschaftlicher Praxis angemessen beachten.

Zielgruppe

Anträge können Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen stellen, die am GEMI tätig sind. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass auch für Forschungsarbeiten im Bachelor- oder Masterstudium Ethikanträge gestellt werden können.

Mitglieder der Kommission

Antragsverfahren

Antragstypen

Zur Erleichterung der Antragsstellung haben wir drei verschiedene Antragsformulare entwickelt:

 

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  • Ein Vollantrag ist der 'normale' Antrag.
  • Ein Routineantrag darf nur gestellt werden, wenn es im Sinne der DGPs-Richtlinien (siehe Verweise) keinerlei kritische oder problematische Durchführungsaspekte in der Studie gibt. Dies bezeugen Sie durch Ankreuzen der entsprechenden Aussagen im Antragsformular.
  • Auch der Folgeantrag verringert den Umfang des Arbeitsaufwands für den Antragstellenden erheblich.

Die Anträge können Sie bei den Links (Doc-Word-Format) herunterladen. Um Felder anklicken zu können, sollten aktive Inhalte zugelassen werden. Nähere Informationen finden Sie in den Anträgen selbst sowie in der Geschäftsordnung und in den DGPs Richtlinien (siehe unten).

Quellen für die Formulare waren insb.: die Ethischen Richtlinien der DGPs, des Cambridge Psychology Research Ethics Committee, der Ethikkommission an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien sowie die Richtlinien zur Weiterleitung sozialpsychologischer Forschungsanträge an die Ethikkommission.


Antragseinreichung

Jeder Antrag muss sowohl elektronisch (zur einfachen Bearbeitung) als auch schriftlich mit Originalunterschrift eingereicht werden:


Bearbeitungsdauer

Die Kommission, die sich hinsichtlich der Anträge zur Vertraulichkeit verpflichtet sieht, wird Ihnen in der Regel innerhalb von 6 Wochen nach Antragstellung einen Bescheid zukommen lassen.


Fragen?

Bei Fragen können Sie sich gerne an eines der Kommissionsmitglieder wenden.

Ordnungen und Richtlinien

Bei der Antragsstellung sind folgende Ordnungen und Richtlinien zu beachten:

 

Für die Kommission
Prof. Dr. Annekathrin Schacht